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Forschung

Der weiße Kunigundenmantel: Geheimnisse einer Reliquie

Eine Inschriftenanalyse wirft neues Licht auf das berühmte Gewand, das der Kaiserin zugeschrieben wird. Seine ursprüngliche Funktion war aber wohl eine ganz andere als bisher gedacht.

Im Bamberger Domschatz gibt es sechs goldbestickte Gewänder vom Beginn des 11. Jahrhunderts. Sie werden als „Bamberger Kaisergewänder“ bezeichnet und sind weltweit die ältesten dieser Art. Da sie als Erinnerungsstücke an Kaiser Heinrich II. (gest. 1024) und seine Frau Kunigunde (gest. 1033) gelten, wurden sie nach der Heiligsprechung Heinrichs 1146 und Kunigundes 1200 zu hochverehrten Reliquien. Deshalb blieben diese wertvollen Hauptzeugnisse ottonischer Textilkunst erhalten und wurden nicht im Spätmittelalter zerstört, um zum Beispiel das kostbare Gold der Stickereien anderweitig zu verwenden.

Dennoch erfuhren die Gewänder im Lauf der Zeit zahlreiche Reparaturen und Veränderungen. Besonders deutlich wird dies am Beispiel des weißen Kunigundenmantels…


Autorin: Dr. Tanja Kohwagner-Nikolai

Den vollständigen Artikel lesen Sie in DAMALS 06/2021

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