Der Humanist Konrad Peutinger Des Kaisers Gelehrter - wissenschaft.de
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Der Humanist Konrad Peutinger

Des Kaisers Gelehrter

Weit über die Grenzen seiner Vaterstadt Augsburg hinaus wurde sein Rat geschätzt: Gelehrsamkeit, Kunstverstand und diplomatisches Geschick bescherten dem Humanisten Konrad Peutinger (1465 –1547) die besondere Gunst Kaiser Maximilians I.

Als Maximilian I. (1508 −1519), damals noch kein Kaiser, im Januar 1504 als römisch-deutscher König wieder einmal die Reichsstadt Augsburg besuchte, erwartete ihn eine Überraschung. In fließendem Latein trug Juliana, die kaum vierjährige Tochter Konrad Peutingers, eine Grußbotschaft des Rates mit folgenden Worten vor: „Die Stadt Augsburg, geheiligtster Kaiser, die meine Heimatstadt ist, einst dem vergöttlichten Augustus geweiht und von dessen Stiefsohn Decimus Drusus, dem Sohn des Tiberius Nero und der Livia Drusilla, wiederhergestellt, wurde nunmehr von Dir, dem vortrefflichsten Lenker des Römischen Reiches, in außerordentlichem Maße gemehrt und gefördert. Glück und Segen Deiner Majestät und Deinem Hause.“

Die kurze, prägnante Rede, die Maximilian in den Kreis der römischen Cäsaren einreihte – daher auch die Anrede als „Kaiser“ –, trägt unverkennbar die Handschrift des kaiserlichen Beraters und Stadtschreibers Konrad Peutinger. Dieser war wie kein anderer seiner Zeitgenossen mit der römischen Geschichte der Stadt vertraut. Während eines Studienaufenthalts in Rom hatte der Humanist Julius Pomponius Laetus (1428 –1498) Peutingers Interesse an lateinischen Inschriften geweckt. Seine Leidenschaft für die Geschichte der alten Welt, die er mit Maximilian I. teilte, führte dazu, dass er in Augsburg eifrig altrömische Inschriftenfragmente sammelte und diese in die Wände des Innenhofs und des Tordurchgangs seines Hauses einmauern ließ. …

Den vollständigen Artikel lesen Sie in DAMALS 3/2017.

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