Humor in der Antike Die Blähungen des Kaisers - wissenschaft.de
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Humor in der Antike

Die Blähungen des Kaisers

Der Humor im Römischen Reich war oft erstaunlich derb – sowohl die Aristokraten als auch das einfache Volk liebten Zoten. Dennoch gab es für Witze und Spott gesellschaftliche Regeln.

Ein Sketch der Komiker-Truppe Monty Python dreht sich um einen Witz, der so lustig ist, dass sich sein Erfinder zu Tode lacht. Die Komik des Sketches entfaltet sich vor allem in der zunehmend skurrilen Weiterentwicklung des Gedankens: Der Witz fordert zahlreiche weitere Todesopfer, wird vom britischen Militär als Geheimwaffe gegen Nazi-Deutschland eingesetzt und schließlich von der Genfer Konvention verboten.

Auch die Antike kannte tödliche Witze. Die wohl aus dem 2. Jahrhundert stammende Enzyklopädie des Festus schildert unter dem Stichwort „Pictor“ das skurrile Ende des griechischen Malers Zeuxis. Dieser habe ein Bild gemalt, das er so komisch fand, dass er sich darüber totlachte. Während Monty Python den Inhalt des tödlichen Witzes nicht verrät, gibt Festus bereitwillig Auskunft, was Zeuxis auf das tödlich komische Bild gemalt habe: eine alte Frau. Doch was soll daran lustig sein? …

Den vollständigen Artikel lesen Sie in DAMALS 1/2016.

Dr. Jan Meister

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Le|o|pard  〈m. 16; Zool.〉 Großkatze mit gelbem Fell u. braunschwarzen Punkten: Panthera pardus; Sy Panter ... mehr

Bo|ra|go  〈m. 6; unz.; Bot.〉 = Borretsch

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