Portugal unter Salazar Die Diktatur des Professors - wissenschaft.de
Anzeige
Anzeige

Portugal unter Salazar

Die Diktatur des Professors

António de Oliveira Salazar regierte Portugal von 1932 bis 1968 mit harter Hand, der von ihm geschaffene autoritäre „Estado Novo“ wirkt bis heute nach. Der Professor für Volkswirtschaftslehre, zunächst Finanzminister, war seit 1928 in krisenhaften Zeiten zur Führungsfigur Portugals aufgestiegen.

Um die Karriere Salazars zu verstehen, bedarf es eines Rückblicks auf die ersten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts in Portugal. Vor dem Sturz der Monarchie 1910 (bis zuletzt hatte seit 1640 das Haus Bragança den König gestellt) war die portugiesische Regierungsform die einer konstitutionellen Monarchie, de facto aber eine Art oligarchischer Parlamentarismus. Das Land wurde von einer Schicht reicher Bürger – in Verbindung mit den Banken, dem Großhandel und dem landbesitzenden Adel – regiert. Kirche und Militärs waren in dieses Machtkartell integriert. Nach der Ausrufung der Republik wurde die alte Oligarchie durch eine radikale Mittelschicht-Elite ersetzt. Das republikanische Programm umfasste allgemeines Stimmrecht, Antiklerikalismus und Nationalismus, Bekämpfung der (traditionellen) Abhängigkeit von England und Verteidigung des kolonialen Erbes. …

Den voll­stän­di­gen Ar­ti­kel le­sen Sie in DA­MALS 01/2018.

Zur Übersicht: Die Etrusker. Italiens erste Großmacht

Anzeige
Anzeige

DAMALS | Aktuelles Heft

Anzeige

Aktueller Buchtipp

Wissenschaftslexikon

Error thrown

Cannot use object of type WP_Query as array