Justin der Märtyrer und das frühe Christentum Die Emanzipation der Christen - wissenschaft.de
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Justin der Märtyrer und das frühe Christentum

Die Emanzipation der Christen

Der im Jahr 165 in Rom hingerichtete Justin zählt zu den wichtigsten christlichen Denkern des 2. Jahrhunderts. Sein Werk bezeugt die frühe Auseinandersetzung der Christen mit dem römischen Staat und das Ringen um eine vom Judentum abgegrenzte eigene Identität.

Aus den Schriften Justins, insbesondere seinem fiktiven Dialog mit dem Juden Tryphon, einer breitangelegten Auseinandersetzung mit dem Judentum, lassen sich einige Informationen über den Lebenslauf Justins gewinnen. Geboren wurde er in Palästina, in Flavia Neapolis, dem alten Sichem, heute bekannt als Nablus (Westjordanland). Sowohl der Name des Vaters, Priscus, als auch jener des Großvaters, Bacchius, sind überliefert. Diese Namen gelten als Hinweise, dass Justin einer Familie von griechischen oder römischen Kolonisten entstammte. Vielleicht besaß er sogar das römische Bürgerrecht, jedenfalls war er kein Jude. Auch hatte Justin wohl keine Kenntnisse über das Judentum in seiner Heimatregion. Seine Muttersprache war Griechisch, Latein dürfte er verstanden haben, während er des Hebräischen nicht mächtig war.

In Flavia Neapolis erhielt Justin eine gediegene philosophische Ausbildung, die weit über das in der damaligen Schulausbildung übliche Maß hinausging. Besonders vertraut war er mit der Philosophie des Platonismus, der zu seinen Lebzeiten in dem stark auf die Lebenspraxis ausgerichteten sogenannten Mittelplatonismus und seinen verschiedenen Schulen greifbar war. …

Den vollständigen Artikel lesen Sie in DAMALS 3/2017.

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