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Die Zigarette im Ersten Weltkrieg

Die „Freundin in der Not“

In der Trostlosigkeit des Frontalltags wurde der Griff zur Zigarette für viele Soldaten zum beruhigenden Ritual. Der Erste Weltkrieg verhalf diesem – im Gegensatz zu Pfeife und Zigarre – bis dahin noch oft verschmähten Tabakprodukt zum Durchbruch.

Eine Besonderheit des Ersten Weltkriegs war der breite Einsatz des Mediums Fotografie. Neben den offiziellen Fotografen, die beispielsweise Aufnahmen für Post‧karten machten, hatten auch viele Soldaten eine Kamera dabei. Die Fotos versetzen den Betrachter direkt an die Front und in den Schützengraben. Neben dem, was die Propagandafotografen ablichteten, sind so auch viele Schnappschüsse überliefert. Wie aber zeigen sich uns die Soldaten auf diesen Bildern? In der ersten Kriegszeit sehen wir noch junge Männer in stolzer Pose und glänzender Uniform, schnell jedoch abgekämpfte oder verletzte Soldaten mit müdem und gehetztem Blick. Eher unabsichtlich porträtierten die „Schützengraben-Fotografen“ neben ihren Kameraden einen zunächst unscheinbar wirkenden Gegenstand, ohne den aber bald kaum ein Soldat mehr auskam: die Zigarette. Stets hält er sie in der Hand – mal locker und selbstsicher, mal krampfhaft und verzweifelt.

Je länger der Krieg andauerte, desto mehr wurde die Zigarette für Soldaten, Sanitäter und Versorgungstrupps zum unverzichtbaren Requisit und zur treuen Begleiterin im Kriegsalltag. „Man kann Kriege führen ohne Frauen, ohne Munition, sogar ohne Stellungen, aber nicht ohne Tabak und schon gar nicht ohne Alkohol“, schrieb Arnold Zweig in seinem Roman „Erziehung vor Verdun“. Nicht zufällig wurden Tabak und besonders Zigaretten für den Krieg allgegenwärtig: Die Versorgung der Soldaten mit Tabakwaren wurde von oberster Stelle koordiniert. Per Verfügung standen jedem deutschen Soldaten täglich zwei Zigarren und zwei Zigaretten (alternativ auch Rauch-, Kau- oder Schnupftabak) als Teil er „Feldkost“ zu. …

Den vollständigen Text lesen Sie in DAMALS 3/2015.

Evelyn Möcking / Merle Strunk

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