Piraten in der Antike Die Jäger werden zu Gejagten - wissenschaft.de
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Piraten in der Antike

Die Jäger werden zu Gejagten

Jahrhundertelang war die See-räuberei kein ungewöhnliches Einkommen für die Adligen des Altertums. Doch als sich Rom als Schutzmacht im Mittelmeer etablierte, kam es zum Kampf zwischen den Piraten und der Republik.

Im Jahr 75 v. Chr. war Gaius Julius Caesar auf dem Weg von Rom nach Rhodos. Er war 25 Jahre alt und hatte erst wenige Jahre zuvor seine politische Karriere in Rom beginnen können, die ihm unter dem Diktator Sulla verwehrt gewesen war. Einige Jahre hatte er im Osten des Reiches verbracht, nachdem er Sullas Befehl verweigert hatte, sich von Cornelia, der Tochter des Sulla-Gegners Lucius Cornelius Cinna, scheiden zu lassen. Auch nach seiner Begnadigung war er Rom vorsichtshalber ferngeblieben.

Nun war Sulla tot, und Caesars politischer Laufbahn stand eigentlich nichts mehr im Weg. In Rom hatten sich die Dinge bereits gut für ihn entwickelt. Doch das Sulla-Lager war noch immer stark, und Caesar entschied sich, Rom erneut für eine Weile zu verlassen. Auf Rhodos wollte er eine Rhetorikschule besuchen.

Doch die Reise endete vorzeitig. Vor der Insel Pharmacussa (heute Farmakonisi) in der südlichen Ägäis kaperten Piraten das Schiff und nahmen Caesar gefangen…


Autor: David Neuhäuser

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