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Kirchenburgmuseum Mönchsondheim

Die Kirche bleibt im Dorf

Im Zentrum der „Burg“ von Mönchsondheim steht kein Bergfried, sondern eine Kirche. Im Museum erfährt man mehr über diese Siedlungsform und darüber, wie die Menschen hier lebten.

Kirchenburgen sind ein weltweit verbreiteter Bautyp. Ursprünglich nur eine befestigte Kirche, dienten sie dazu, die Dorfbevölkerung vor Gefahren zu schützen: Wenn feindlich gesinnte Nachbarn auftauchten, flüchteten sich die Menschen in die Kirche und trieben das wertvolle Vieh ebenfalls dorthin.

Eine Umfriedung des Kirchhofs mit einer hohen Mauer und die weitere Befestigung mit Türmen erhöhten die Kapazität insbesondere für das Vieh und verbesserten die Wehrhaftigkeit. Von da war es nur noch ein Schritt zum weiteren Ausbau der Außenmauern zu Speichergebäuden, in denen man das Getreide und andere Feldfrüchte vorsorglich einlagern konnte, denn im „Verteidigungsfall“ hätte das zu lange gedauert.

In Mönchsondheim (zu Iphofen, Landkreis Kitzingen) hatten die im 18. Jahrhundert rund um die Kirche neu gebauten Lagerhäuser statt der normalgroßen Fenster im Fachwerk nur sehr kleine Öffnungen…


Autor: Prof. Dr. Martin Dinges

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in DAMALS 04/2021

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