Die Äbtissin Heloisa und ihre Lehrer Die liebende Nonne - wissenschaft.de
Anzeige
Anzeige

Die Äbtissin Heloisa und ihre Lehrer

Die liebende Nonne

Heloisa (um 1095 −1163 oder 1164) stieg im 12. Jahrhundert zur Äbtissin des Frauenkonvents Le Paraclet in der westlichen Champagne auf. Das Besondere an ihrem Leben: die dramatische Liebe zu ihrem Mann, dem Gelehrten Peter Abaelard. Die Moralvorstellungen der Zeit verhinderten, dass beide dauerhaft zusammen sein konnten.

Heloisas Eltern sowie die Daten ihrer Geburt und ihres Todes sind unbekannt. Doch das Leben ihrer Tochter ist besser dokumentiert als das der meisten Frauen des Mittelalters – auch deshalb, weil sie in einer von Umbrüchen geprägten Zeit namhaften Neuerern begegnet ist. Bald nach ihrer Geburt wurde Heloisa dem Nonnenkonvent von Argenteuil (nordwestlich von Paris) zur Erziehung anvertraut. Später lernte sie dort Latein, Griechisch und sogar Hebräisch. Sie kannte die Bibel und die Schriften der Kirchenväter, aber auch Ovids „Kunst des Liebens“. Dieses Buch, das römischen Männern den Umgang mit Frauen erklärte, gehörte nach den damaligen Vorstellungen nicht in die Hände einer frommen jungen Frau. …

Den voll­stän­di­gen Ar­ti­kel le­sen Sie in DA­MALS 4/2017.

Zur Übersicht: Der Aufstieg des Islam

Anzeige
Anzeige

DAMALS | Aktuelles Heft

Bildband DAMALS Galerie

Anzeige

Wissenschaftslexikon

Error thrown

Cannot use object of type WP_Query as array