Der Konflikt zwischen Juden und Arabern Die Lunte brennt - wissenschaft.de
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Der Konflikt zwischen Juden und Arabern

Die Lunte brennt

Bereits vor dem Beginn der britischen Mandatszeit hatten sich die Beziehungen zwischen Arabern und jüdischen Siedlern merklich angespannt. In den 1920er und 30er Jahren entluden sich Feindseligkeit und Misstrauen immer öfter in Gewalt.

Am 1. März 1920 überrannten arabische Freischärler und Beduinen jüdische Pionierdörfer in Nordgaliläa. Nahezu alle Bewohner der am Oberlauf des Jordan gelegenen Kollektivfarm Tel Chai, unter ihnen der Kriegsheld Joseph Trumpeldor, der im Ersten Weltkrieg mit einem jüdischen Maultierkorps auf Seiten der Briten gekämpft hatte, fanden bei diesem überraschenden Überfall den Tod.

Nur wenige Wochen später, am 4. April, kam es während des populären arabischen Nabi-Musa-Festes, das in diesem Jahr mit dem jüdischen Pessachfest und dem griechisch-orthodoxen Ostersonntag zusammenfiel, auch in Jerusalem zu Ausschreitungen. Auf ihrem Rückweg von der al-Aksa-Moschee strömte eine von nationalistischen Rednern aufgehetzte Menschenmenge mit Spruchbändern und Fahnen durch die engen Straßen der Altstadt und skandierte: „Palästina ist unser Land, die Juden sind unsere Hunde“. Im jüdischen Viertel begannen militante Araber, Passanten anzugreifen und Geschäfte zu plündern. …

Den voll­stän­di­gen Ar­ti­kel le­sen Sie in DA­MALS 11/2017.

Zur Übersicht: Juden in Palästina. Der Zionismus und die frühen Einwanderer.

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