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Die "Goldene Bulle"

Drei Pfeiler für Recht und Frieden

Mit der „Goldenen Bulle“ von 1356 gab Karl IV. dem Heiligen Römischen Reich einen dauerhaften rechtlichen Rahmen, eine Art Grundgesetz. Das Dokument regelte nicht nur die Königswahl, es sicherte die Erbfolge in den Kurfürstentümern, und es gestaltete das Miteinander zwischen dem Monarchen und den Männern, die ihn dazu machten.

Im Jahr 1356 einigten sich Kaiser Karl IV. und sieben Kurfürsten auf ein Rechtsbuch, das Ruhe und Frieden im Heiligen Römischen Reich gewährleisten sollte. Wegen des anhängenden goldenen Metallsiegels erhielt die umfangreiche Urkunde, die sich als kleines Buch präsentiert, später den Namen „Goldene Bulle“ (bulla aurea).

Diese politische Ordnung unter acht Männern gehört zu den wichtigsten Dokumenten der mittelalterlichen Geschichte. In Grundzügen galten die Regeln über 450 Jahre bis zum Untergang des Alten Reichs 1806. Keine moderne Verfassung kann auf eine solch lange Gültigkeit zurückblicken. …

Den vollständigen Artikel lesen Sie in DAMALS 11/2016.

Prof. Dr. Bernd Schneidmüller

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