Das parthische Militär Ebenbürtiger Gegner - wissenschaft.de
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Das parthische Militär

Ebenbürtiger Gegner

Schwere Panzerreiter und schnelle berittene Bogenschützen: Die Römer erfuhren 53 v. Chr. erstmals äußerst schmerzhaft, wie leistungsfähig das parthische Militär war.

Der römische Historiker Herodian berichtet in seiner achtbändigen „Geschichte des Kaisertums nach Markus [Aurelius]“ von einem Heiratsangebot aus der Zeit 214/15, das Kaiser Antoninus, genannt „Caracalla“ (211–217), dem Arsakidenherrscher Artabanos IV. (213 – 224) unterbreitet haben soll. Er wolle eine Tochter des parthischen Herrschers heiraten, denn „die zwei mächtigsten Reiche seien die der Römer und der Parther. Wenn sie durch Heirat verbunden wären, würde das eine unbesiegbare Macht ergeben, die nicht länger durch einen Fluss getrennt wäre“. Alle anderen Völker seien dagegen eine leichte Beute, denn die Römer hätten eine Infanterie, die im Nahkampf und mit den Speeren unbesiegbar sei, während die Parther zum Beispiel über eine große, äußerst fähige Kavallerie verfügten.

Nachdem Artabanos nach langem Zögern einer solchen Hochzeit zugestimmt hatte, nutzte der römische Prinzeps die Gelegenheit, um mit einem Heer nicht nur unbehelligt, sondern zunächst freudig begrüßt in das Arsakidenreich vorzurücken. Dort fiel er über die unbewaffneten, feiernden Gastgeber her, plünderte die Gräber der Könige der Provinz Adiabene und verwüstete das Land. …

Den voll­stän­di­gen Ar­ti­kel le­sen Sie in DA­MALS 7/2017.

Zur Übersicht: Die Parther – Roms Rivalen im Osten

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