BZ ʼ18 – ʼ45 Ein Denkmal, eine Stadt, zwei Diktaturen - wissenschaft.de
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BZ ʼ18 – ʼ45

Ein Denkmal, eine Stadt, zwei Diktaturen

In Bozen präsentiert das beispielhafte Museum im Siegesdenkmal das Schicksal Südtirols zwischen Mussolini und Hitler.

In Italien tut man sich noch immer schwer mit der kritischen Aufarbeitung der Mussolini-Ära. So versammeln sich jährlich Tausende zum Geburtstag des Diktators in Predappio, seinem Geburtsort, um den „großen Mann“ zu verehren. Umso verdienstvoller ist die Dokumentationsausstellung im Siegesdenkmal in Bozen, die unter dem Motto „ein Denkmal, eine Stadt, zwei Diktaturen“ ausgewogen und sehr informativ die wechselnden Geschicke der Stadt zwischen 1918 und 1945 beleuchtet.

Das Bozener Siegesdenkmal wurde zwischen 1926 und 1928 auf Geheiß Benito Mussolinis errichtet. Es sollte ein Zeichen des Sieges der italienischen Truppen über Österreich-Ungarn im Ersten Weltkrieg sein und zugleich für die vermeintliche italianità Südtirols stehen, das 1919 Italien zugeschlagen worden war. Nach 1945 stand das Denkmal wegen dieser politischen Botschaft und der Inszenierung faschistischer Gesinnung in seiner Krypta im Fokus erbitterter Grabenkämpfe. Sollte man es abreißen oder umwidmen? 2014 konnte schließlich eine Dauerausstellung in den unterirdischen Räumen des Denkmals eröffnet werden…

Autorin: Dr. Heike Talkenberger

Den vollständigen Artikel lesen Sie in DAMALS 03/2018.

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