Der Brand von Rom im Jahr 192 Ein Lebenswerk in Flammen - wissenschaft.de
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Der Brand von Rom im Jahr 192

Ein Lebenswerk in Flammen

Ist vom brennenden Rom die Rede, denkt man unwillkürlich an Neros vermeintliche Zündelei 64 n. Chr. Doch Rom stand mehrmals in Flammen. Besonders eindrückliche Zeugnisse sind von einer Feuersbrunst im Jahr 192 überliefert, als unter anderem der berühmte Arzt Galen sein Hab und Gut verlor.

Der antike Historiker Cassius Dio, damals noch keine 40 Jahre alt, berichtete als Augenzeuge über den verheerenden Brand auf dem Forum Romanum im Jahr 192: „In der Nacht brach in einem Haus ein Feuer aus, sprang auf den Tempelbezirk der Pax über und verbreitete sich zu den Magazinen der ägyptischen und arabischen Waren, von wo aus es, in die Luft gehoben, zum Palatin gelangte und sehr viel von ihm vernichtete. So verbrannten auch beinahe alle Dokumente, die den Staat betrafen. Am folgenden Tag aber wurde besonders offenkundig, dass das Übel nicht in der Stadt [Rom] stehen bleiben, sondern in die ganze Welt kommen würde: Das Feuer konnte nicht von Menschenhand gelöscht werden, auch wenn sehr viele Privatleute und sehr viele Soldaten Wasser herantrugen und auch wenn [Kaiser] Commodus selbst, der aus der Vorstadt gekommen war, sie ermutigte, sondern erst, als das Feuer alles zerstört hatte, … verlosch es und hörte auf.“

Aus Sicht des jungen Geschichtsschreibers Herodianos, damals Anfang 20, war die Zerstörung des Tempelbezirks der Pax, der Friedensgöttin, besonders dramatisch: „Es war das reichste von allen Heiligtümern, und wegen seiner Sicherheit mit Weihegaben aus Gold und Silber geschmückt; jedermann deponierte dort, was er an Wertsachen besaß. Das Feuer aber machte in jener Nacht viele von Reichen zu Armen.“ …

Den vollständigen Artikel lesen Sie in DAMALS 11/2016.

Prof. Dr. Kai Brodersen

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