Der "Sonderauftrag Linz" Ein Museum für den Diktator - wissenschaft.de
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Der "Sonderauftrag Linz"

Ein Museum für den Diktator

Hitler wollte Linz, der Stadt seiner Jugend, ein prachtvolles Kunstmuseum schenken. Dafür trug eine eigens beauftragte Organisation Kunstwerke aus ganz Europa zusammen. Nur ein Teil davon stammte aus enteigneten jüdischen Sammlungen.

Am 21. Juni 1939 beauftragte Adolf Hitler den Direktor der Dresdner Gemäldegalerie, Hans Posse, in Linz an der Donau ein neues Museum zu errichten. Dieses Datum gilt bis heute als die Geburtsstunde des „Sonderauftrags Linz“. Mit diesem Auftrag wollte sich der Diktator den langgehegten Wunsch erfüllen, seiner österreichischen Heimatstadt eine bedeutende Kunstsammlung zu schenken und sie damit zu einem neuen Kulturzentrum an der Donau zu machen. Der Aufbau der Sammlung war eines der zentralen kulturellen Anliegen Hitlers. Bis Kriegsende sollten im Rahmen des „Sonderauftrags“ mehrere tausend Objekte zusammengetragen werden.

Als Hitler den erfahrenen Museumsmann Posse für diese Aufgabe verpflichtete, hatte er sich schon viele Jahre lang mit Kunst beschäftigt. Der im Jahr 1889 in Braunau am Inn geborene spätere Diktator kam früh in Kontakt mit der Kunst. Nach seinen eigenen Angaben bewunderte er schon als Sechsjähriger ein Gemälde des Biedermeier-Malers Heinrich Bürkel…

 


Autor: Dr. Hanns Christian Löhr

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in DAMALS 01/2020

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