Die bosnische Herrscherin Katarina Kosaca Eine Königin im Exil - wissenschaft.de
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Die bosnische Herrscherin Katarina Kosaca

Eine Königin im Exil

Die bosnische Königin Katarina Kosača musste 1463 vor den Osmanen fliehen und fand Schutz in Rom. Die fromme Katholikin wurde zum Symbol des Widerstands gegen die Eroberungszüge der Sultane.

Sie hatte alles verloren, ihre Familie, ihr Land, Macht und Einfluss, als sie irgendwann im Juli 1463 in Ragusa strandete, dem heutigen Dubrovnik. Die männlichen Verwandten ihres verstorbenen Gatten waren massakriert, ihre eigenen beiden minderjährigen Kinder in Gefangenschaft geraten und nach Istanbul verschleppt worden. Einige symbolträchtige Gegenstände immerhin hatte Katarina Kosaca auf der Flucht retten können, darunter das Schwert, das ihr Mann als König von Bosnien besessen hatte. Hinter der damals 39-Jährigen lag ein Leben als Königin, Mutter und fromme Stifterin von Kirchen und Klöstern.

Geboren wurde sie wohl im Jahr 1424 in Blagaj unweit des heutigen Mostar (Bosnien und Herzegowina). Ihr Vater Stjepan Vukcic Kosaca erbte elf Jahre später von einem kinderlos verstorbenen Onkel die Herrschaft über das Hinterland der Adriaküste. Seinen Aufstieg zum mächtigsten Aristokraten Bosniens krönte er, indem er sich 1448 den Titel „Herceg“ zulegte, der dem deutschen Wort „Herzog“ nachgebildet war. …

Den vollständigen Artikel lesen Sie in DAMALS 12/2016.

Dr. Winfried Dolderer

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