Anzeige
Anzeige

Forschung

„erster Angrif mit Franzhosen wo ich bleßirt ward“

Eine Rarität: Die Tagebücher zweier einfacher Soldaten aus den Napoleonischen Kriegen bieten spannende Einblicke in den Kriegsalltag „von unten“.

Bereits die Aufzeichnungen höherer Offiziere aus den Napoleonischen Kriegen sind nicht so häufig überliefert. Noch seltener finden sich Niederschriften einfacher Soldaten. Zwei derartige Tagebücher befinden sich im Bestand des Kulturhistorischen Museums Magdeburg. Sie wurden nun erstmals publiziert und bieten spannende Einblicke in den Soldatenalltag.

Christoph Gottlieb Herm wurde 1790 in Glöthe (heute Teil von Staßfurt, Sachsen-Anhalt) geboren. Als 17-Jähriger trat er ins Heer des von Napoleon gegründeten und von seinem Bruder
Jerôme regierten Königreichs Westphalen ein. Zunächst schien er ein Pechvogel zu sein: „Und dann trat ich mein Dienst unter Fremden Leuten an ich hatte aber daß Unglück In meinem 18.ten Jahre u stürtzte mit dem Pferde und zerbrach mir den Fuß wo ich ein Vierteljahr daß Bette nicht viel verlassen konnte.“ Im Nachhinein erwies sich das Unheil als Glück, denn damit entging er dem Schicksal vieler Kameraden, auf den Kriegsschauplatz auf der Iberischen Halbinsel abkommandiert zu werden…


Autorin: Dr. Karin Kanter
 
Den vollständigen Artikel lesen Sie in DAMALS 02/2022

 

Anzeige
Anzeige

DAMALS | Aktuelles Heft

Bildband DAMALS Galerie

Der Podcast zur Geschichte.

Geschichten von Alexander dem Großen bis ins 21. Jahrhundert. 2x im Monat reden zwei Historiker über ein Thema aus der Geschichte. In Kooperation mit DAMALS – Das Magazin für Geschichte.

Hören Sie hier die aktuelle Episode:

Anzeige

Aktueller Buchtipp

Wissenschaftslexikon

Mus|ko|vit  〈[–vit] m. 1; Min.〉 Mineral, Kaliglimmer [zur lat. Bez. Muskovia ... mehr

Kühl|te  〈f. 19; Mar.〉 1 leichter bis mittelstarker Wind 2 Windstärke ... mehr

Re|qui|si|ten|kam|mer  〈f. 21; Theat.〉 Aufbewahrungsort für Requisiten

» im Lexikon stöbern
Anzeige
Anzeige