Die Mode der Französischen Revolution Farbe bekennen - wissenschaft.de
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Die Mode der Französischen Revolution

Farbe bekennen

Nach dem Sturm auf die Bastille im Juli 1789 wurde in Frankreich die Wahl der Kleidung schnell zum politischen Statement. Die Farben der Trikolore fanden sich in vielen Garderoben wieder. Auch der Stil des typischen Revolutionärs, mit wildem, ungekämmtem Haar und offenem Hemd, wurde in dieser Zeit erfunden.

Der Freiheitsbaum wächst nur empor, wenn er mit Tyrannenblut begossen ist.“ Mit diesen Worten forderte Bertrand Barère de Vieuzac 1793 die Hinrichtung des „Bürgers Capet“, Ludwigs XVI., des Königs von Frankreich. Er entfachte damit eine hitzige Diskussion. Ist der König des Hochverrats schuldig? Darf man einen König zum Tod verurteilen? Die Frage, ob er sich einer Verschwörung gegen Frankreich schuldig gemacht habe, wurde vom Parlament zwar einhellig bejaht, das Todesurteil kam jedoch nur mit knapper Mehrheit zustande.

Barères Forderung wurde schließlich erfüllt. Der einst populäre König endet am 21. Januar 1793 auf dem Schafott. Die Rede am 4. Januar 1793 ist der Höhepunkt der politischen Karriere Barères. Ein Gemälde hält die Szene für die Nachwelt fest. Auf diesem stützt sich Barère energisch auf sein Redemanuskript, ohne es jedoch zu konsultieren. Seine Frisur zeigt eine gewisse Nachlässigkeit, doch der Kleidung kam erhöhte Sorgfalt zuteil: Das Hemd ziert eine plissierte Krause (Jabot)…

Autor: Dr. Martin Miersch

Den vollständigen Artikel lesen Sie in DAMALS 06/2018.

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