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Forschung

Ferdinand Beneke: zwischen Revolution und Restauration

Die Tagebücher von Ferdinand Beneke gehören zu den umfassendsten ihrer Zeit. Sie geben spannende Einblicke in Kultur und Lebenswelt des Bürgertums zwischen Französischer Revolution und Vormärz.

Als der Hamburger Jurist und Politiker Ferdinand Beneke (1774 – 1848) starb, hinterließ er detailreiche Tagebücher, die den Zeitraum von 1792 bis 1848 umfassten. Über beinahe 56 Jahre füllte er rund 5000 Manuskriptseiten, denen er weiteres Material – gut 7000 Seiten – beilegte.

Neben ihrem außerordentlichen Umfang zeichnen sich die Tagebücher dadurch aus, dass sie einen durchschnittlichen Bürger zu Wort kommen lassen, dessen Blick typisch ist für große Teile des europäischen Bürgertums, das in diesem Zeitraum anfing, eine kulturelle, gesellschaftliche und politische Führungsrolle zu beanspruchen. Dabei ist der Autor und Protagonist der Tagebücher bemüht, die Anforderungen seiner Zeit zu verstehen und ihnen gemäß zu handeln.

Inhaltlich weisen die Aufzeichnungen eine außergewöhnliche thematische Vielfalt auf. Sie berühren den Lebensalltag Benekes, seine immer wieder angeschlagene Gesundheit, sein Gefühlsleben, sein bürgerliches Engagement, seine kulturellen Interessen, aber auch religiöse und philosophische Fragen, Geschichte und Geographie sowie die politischen Ereignisse…


Autor: Frank Eisermann

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in DAMALS 06/2020

 

 

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