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Forschung

Französischer Chic für die Sowjetunion

In den 1950er Jahren wurde französische Mode zur Inspirationsquelle für die sowjetische Frau, die sich ihre Garderobe selbst schneiderte.

Als der sowjetische Staatschef Chruschtschow von 1953 an das Fenster zur westlichen Welt weit öffnete, wurde der sowjetische Alltag immer bunter und fröhlicher. Die Übernahme ausgewählter Teile der bislang als feindlich geltenden westlichen populären Kultur wurde auf einmal zu einem wichtigen Faktor bei der Gestaltung der sozialistischen Lebensweise und bestimmte den gesamten offiziellen Diskurs rund um Mode, Geschlechterverhältnis und Konsum in den 1950er und 1960er Jahren.

Die Aufnahme der westlichen (Konsum-)Kultur und Lebensweise in die sowjetische Gesellschaft vollzog sich zwar im Einklang mit der Politik, dennoch wurde sie von sowjetischen Ideologen heftig diskutiert. Vor allem Mode bekam die Funktion eines Katalysators, der die sowjetischen Bürger in den kulturellen Fortschritt einbeziehen sollte. Modedesigner, Theoretiker und Künstler, aber auch Spezialisten und schließlich Entscheidungsträger aus den Bereichen Wirtschaft und Politik standen auf einmal vor neuen, oftmals unlösbar scheinenden Aufgaben. …

Den voll­stän­di­gen Ar­ti­kel le­sen Sie in DA­MALS 12/2017.

Zur Übersicht: Rommel. Debatte um den „Wüstenfuchs“

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