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Forschung

Glockengeläut und Stimmgewirr

Mittelalterliche Stadtpfarrkirchen können als „Soundzentren“ betrachtet werden.

Kirchen prägten die mittelalterliche Stadt nicht nur durch ihre Architektur, sondern auch als akustische Räume. Im Rahmen einer Soundgeschichte hat dies der Göttinger Historiker Arnd Reitemeier untersucht. Da waren zunächst einmal die Kirchenglocken der Stadtpfarrkirchen; sie dominierten die Lautwahrnehmung, weil deren Türme besonders hoch und deren Glocken besonders groß waren. Ihr Geläut rief die Gläubigen schon seit der Karolingerzeit zur Messe und zeigte im Lauf des Mittelalters immer häufiger Seelmessen an, die für einzelne Verstorbene gehalten wurden. Dazu signalisierte es Brand, nahende Feinde oder Gewitter. Das Sturm- und Wetterläuten wurde allerdings in den späteren lutherischen Kirchenordnungen eingeschränkt, da man es mit dem Wirken des Teufels in Verbindung brachte…


Autorin: Dr. Heike Talkenberger

Den vollständigen Artikel lesen Sie in DAMALS 11/2021

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Fisch|ot|ter  〈m. 3; Zool.〉 langer, niedriger Otter mit starkem Schwanz u. Schwimmhäuten, der von Wassertieren lebt: Lutra lutra

Image|film  〈[imıd–] m. 1〉 kurzer Werbefilm zur Präsentation eines Unternehmens, einer Institution, einer Person oder eines Produktes ● das neue Modell wird in einem fünfminütigen ~ auf der Messe präsentiert

li|tho|gra|phisch  〈Adj.〉 = lithografisch

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