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Forschung

Gorbatschow: Reformer oder Totengräber?

Wie wird die Politik Michail Gorbatschows, der 1989 eine „Zeitenwende“ in der Sowjetunion einleitete, heute bewertet? Und welche Motive bewegten den Kreml-Chef damals?

Die 1989 in Osteuropa beginnende Zeitenwende bewegt bis heute die politischen Gemüter. Während vielerorts dieser welthistorische Umbruch als Ende des Kalten Kriegs und „Rückkehr nach Europa“ gefeiert wird, bezeichnete der russische Präsident Wladimir Putin 2005 die Auflösung der sowjetischen Supermacht als „die größte geopolitische Katastrophe des 20. Jahrhunderts“.

Als hauptverantwortlich dafür gilt im heutigen Russland oftmals Michail Gorbatschow. Er stellte als dynamischer Kreml-Chef nach 1985 mit seiner wagemutigen Politik der „Perestroika“ (Umbau) und „Glasnost“ (Offenheit) die Weichen für den Wandel und landete 1991 schließlich als „Totengräber des Imperiums“ auf dem Abstellgleis der Geschichte…


Autor: Prof. Dr. Klaus Gestwa

Den vollständigen Artikel lesen Sie in DAMALS 12/2019

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