Museum Tränenpalast Grenzerfahrungen in Berlin - wissenschaft.de
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Museum Tränenpalast

Grenzerfahrungen in Berlin

Die 1961/62 am Bahnhof Friedrichstraße errichtete Abfertigungshalle für Reisen nach West-Berlin erhielt im Volksmund schnell den Namen „Tränenpalast“. Wenn DDR-Bürger ihre Lieben nach einem Besuch oder gar vor der endgültigen Ausreise dorthin begleiteten, fiel der Abschied meist schwer.

Der Berliner Bahnhof Friedrichstraße ist einer der wichtigsten Knotenpunkte im Verkehrsnetz der Hauptstadt. Mehrere S-Bahn-Linien, Regionalbahnen, U-Bahn und Tram sorgen dafür, dass sich hier tagtäglich Tausende Reisende einfinden, um vom einen Ende der Stadt ans andere oder hinaus ins Umland zu gelangen. Das Gedränge der Passagiere, die Verkaufsstellen für Snacks und Reisebedarf, das Durcheinander der Ansagen an den Bahnsteigen, nichts davon unterscheidet sich von anderen Bahnhöfen vergleichbarer Größe.

Für 28 Jahre herrschte hier jedoch eine andere „Normalität“. Daran wird der Interessierte direkt neben dem Bahnhof erinnert. Dort steht eine Halle, deren hohe Fensterfronten und freundlicher blauer Anstrich ihr auf den ersten Blick eine einladende Anmutung geben. Während des DDR-Regimes erlangte dieses Gebäude aber als „Tränenpalast“ traurige Berühmtheit. Heute ist hier unter dem Titel „GrenzErfahrungen – Alltag der deutschen Teilung“ eine äußerst sehenswerte Dauerausstellung zur Geschichte von Trennung und Wiedervereinigung zu finden. …

Den voll­stän­di­gen Ar­ti­kel le­sen Sie in DA­MALS 10/2017.

Zur Übersicht: Oktober 1917. Europa und die Russische Revolution.

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