Der lange Weg zum Thron Großbritannien sucht einen König - wissenschaft.de
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Der lange Weg zum Thron

Großbritannien sucht einen König

Den Sprung auf den englischen Thron 1714 verdankte der Hannoveraner Georg Ludwig einem pragmatisch agierenden britischen Parlament. Nach einem turbulenten Jahrhundert mit Bürgerkrieg und Revolution lautete die Devise: Hauptsache, es sitzt ein Protestant auf dem Thron.

Am 20. Oktober 1714 wurde in der Westminster Abbey der neue König von Großbritannien und Irland gekrönt. Interessanterweise war der Mann weder Brite noch Ire – es handelte sich um den 54 Jahre alten Georg Ludwig, Kurfürst von Braunschweig-Lüneburg (sprich Hannover) und Erzschatzmeister des Heiligen Römischen Reichs. Dieser aus heutiger Sicht erstaunliche Vorgang hatte seine Ursache in den dynastischen Verknüpfungen der europäischen Adelswelt der frühen Neuzeit und den konfessionellen sowie verfassungsrechtlichen Auseinandersetzungen im England des 17. und 18. Jahrhunderts.

Mit Georgs Herrschaftsantritt wurde auch die Personalunion zwischen Großbritannien und Kurhannover begründet. Er residierte vornehmlich in London, wie es auch alle seine ihm folgenden Nachfahren in 123 Jahren Personalunion tun sollten, blieb aber weiterhin Kurfürst in Hannover. Grundlage der Personalunion war der „Act of Settlement“, den das englische Parlament 1701 beschlossen und damit Georg Ludwigs Mutter, die hannoversche Kurfürstin Sophie, als Thronfolgerin eingesetzt hatte. …

Den vollständigen Artikel finden Sie in DAMALS 05/2014.

Benjamin Bühring

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♦ di|plo|id  〈Adj.; Genetik〉 normalen (doppelten) Chromosomensatz enthaltend; Ggs haploid ... mehr

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