Die lebenslange Arbeitsgemeinschaft Hand in Hand zum Erfolg - wissenschaft.de
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Die lebenslange Arbeitsgemeinschaft

Hand in Hand zum Erfolg

Jacob und Wilhelm Grimm verband eine besonders enge Arbeitsgemeinschaft. Gemeinsam waren sie produktiv, gemeinsam erfolgreich. Getrennt war das brüderliche Kollektiv nur in der Zeit, als beide sich auf unterschiedliche Schwerpunkte spezialisierten.

Die „Brüder Grimm“, das war eine Arbeits- und Lebensgemeinschaft von ungewöhnlicher Intensität. Die Grundlagen dafür wurden bereits in der frühen Kindheit gelegt, das verdeutlichen die Erinnerungen von Jacob und Wilhelm Grimm. Nicht ohne Stilisierung berichten beide Brüder von der Bedeutung dieser Phase in ihren autobiographischen Anmerkungen in Karl Wilhelm Justis „Grundlage zu einer hessischen Gelehrten- Schriftsteller- und Künstler-Geschichte“ von 1831. Wilhelm denkt darin an die Schulzeit in Hanau zurück: „… lebhaft steht mir noch in Gedanken, wie wir beide, Jakob und ich, Hand in Hand über den Markt der Neustadt zu einem französischen Sprachlehrer gingen“.

Noch Jahrzehnte später sollte sich nach dem Tod Wilhelms auch Jacob Grimm wieder an diese Gemeinsamkeit mit dem Bruder erinnern: „So nahm uns denn in den langsam schleichenden Schuljahren ein bett auf und ein stübchen, da saszen wir an einem und demselben tisch arbeitend, hernach in der Studentenzeit standen zwei bette und zwei tische in derselben stube, im späteren leben noch immer zwei arbeitstische in dem nemlichen zimmer, endlich bis zuletzt in zwei zimmern nebeneinander, immer unter einem dach in gänzlicher unangefochten und ungestört beibehaltener gemeinschaft unsrer habe und bücher …“ …

Den vollständigen Artikel finden Sie in DAMALS 05/2013.

Prof. Dr. Lothar Bluhm

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