Der Putschversuch vom Juli 1934 Hitlers großer Fehlschlag - wissenschaft.de
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Der Putschversuch vom Juli 1934

Hitlers großer Fehlschlag

Im Juli 1934 scheiterte ein direkt von Adolf Hitler eingefädelter Putsch gegen die Regierung Österreichs kläglich. Aus Versehen wurde dabei auch Kanzler Dollfuß getötet.

Unbotmäßige österreichische Nazis, die Hitler hinters Licht führten, hätten den missglückten Putsch vom 25. Juli 1934 in Wien ausgelöst. So lautet die Version, die Hermann Göring 1946 im Nürnberger Prozess in die Welt setzte. Aufgrund der misslichen Quellenlage kam die Forschung nie so recht über Görings fragwürdige Darstellung hinaus. Hitlers tatsächliche Rolle blieb jahrzehntelang ungeklärt. Bis sich schließlich doch noch ein weiterer Kronzeuge fand: Joseph Goebbels.

Dessen von 1923 bis 1945 akribisch geführte Tagebücher gelten als wichtigste Quelle für die Überlegungen und Gedankengänge Hitlers. Der größte Teil von Goebbels’ Aufzeichnungen wurde allerdings erst 1992 in Moskau entdeckt. Und danach dauerte es noch einmal mehr als zehn Jahre, bis die Edition der Notizen vom Sommer 1934 vorlag. Freilich, was da nun schwarz auf weiß nachzulesen stand, warf das meiste um, was sich die Zeitgeschichtsforschung über die Hintergründe des Juliputsches und dessen Vorgeschichte zusammengereimt hatte. …

Den voll­stän­di­gen Ar­ti­kel le­sen Sie in DA­MALS 02/2018.

Zur Übersicht: Der Austrofaschismus. Österreich vor dem „Anschluss“

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