Forschung Holzhandwerk im römischen Köln - wissenschaft.de
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Forschung

Holzhandwerk im römischen Köln

Köln war in römischer Zeit ein bedeutender Handwerks- und Handelsort. Dies zeigen auch die zahlreichen Holzfunde aus dem damaligen Hafen.

Bei den umfangreichen Bauarbeiten an der Nord-Süd-Stadtbahn in Köln haben Archäologen vom Römisch-Germanischen Museum 2,5 Millionen Fundobjekte aus 2000 Jahren Kölner Geschichte ans Tageslicht gebracht. Über die 3000 Holzobjekte aus dem ersten Jahrzehnt des 2. Jahrhunderts, die im römischen Hafen (heute Kurt-Hackenberg-Platz) gefunden wurden, liegt inzwischen eine umfangreiche Auswertung von Ursula Tegtmeier vor. Sie gibt Aufschluss über Holzhandwerk und -handel im römischen Köln. Dass hölzerne Objekte in großer Zahl in den aufgeschütteten Abfallschichten erhalten geblieben sind, ist für heutige Archäologen ein Glücksfall, da Holz normalerweise sehr schnell verrottet.

Die am häufigsten vertretene Fundgruppe sind Schreibtafeln aus Tannen- oder Fichtenholz, von denen allein 700 auftauchten. Zum Teil waren sie mit einem Brandstempel versehen, der ihre Herkunft aus der Colonia Claudia Ara Agrippinensium (CCAA), wie Köln damals hieß, bezeichnen. Die große Menge spricht dafür, dass die Schreibtafeln in Köln hergestellt worden waren und mit ihnen gehandelt wurde. Das Holz musste importiert werden, da Nadelhölzer in der Kölner Umgebung nicht vorkamen…

Autorin: Dr. Heike Talkenberger

Den vollständigen Artikel lesen Sie in DAMALS 03/2018.

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Th  〈chem. Zeichen für〉 Thorium

Fäl|lungs|mit|tel  〈n. 13; Chem.〉 Stoff, mit dem man einen anderen gelösten Stoff fällen kann

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