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Forschung

„…ich höre wol, der Herr ist ein Papist…“

Ließ sich in der frühen Neuzeit – wie das Grimmelshausen-Zitat der Überschrift vermuten lässt – an der Art des verwendeten Deutsch erkennen, welcher Glaubensgemeinschaft jemand angehörte? Eine neue Publikation gibt Antworten auf diese Frage.

Sicherlich existierten keine „Konfessionssprachen“, die exklusiv für bestimmte Bekenntnisse reserviert gewesen wären. In der frühen Neuzeit beruhte die gesamte deutsche Sprachlichkeit vielmehr auf den Regionalsprachen; man redete, schrieb und druckte also nach traditionellen Vorgaben derjenigen sprachlichen Großlandschaft, der man entstammte und der man sich zugehörig fühlte. Diese regionale Grundierung deutscher Sprache blieb (mindestens) bis ins späte 18. Jahrhundert bestehen.

Angesichts der überragenden Bedeutung, die Reformation und Gegenreformation für Gesellschaft und Kultur erlangten, stellt sich der Forschung jedoch die Frage nach Art und Grad der Konfessionalisierung einer Sprache. Wenn nach 1555 zunehmend spezifische „katholische“, „lutherische“ oder „reformierte“ Lebenswelten ausgebildet wurden, was passierte dann mit der Sprache? Blieb sie als kommunikatives Me‧dium neutral, unbeeinflusst und jedem in gleicher Weise zu Diensten? Oder lassen sich – von heute her betrachtet – retrospektiv Befunde dafür beibringen, dass auch die Sprache von konfessionellen Unterschieden betroffen war? …

Den vollständigen Artikel finden Sie in DAMALS 03/2014.

Prof. Dr. Jürgen Macha

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