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Museum Ladin – Ćiastel de Tor (St. Martin in Thurn, I)

Im Herzen von Ladinien

Eine Burganlage oberhalb des Bergdorfs St. Martin in Thurn beherbergt das Museum Ladin, das sich der ladinischen Kultur und Sprache widmet. In den Dolomiten sprechen noch rund 30 000 Menschen Ladinisch.

Die Zweisprachigkeit in Südtirol fällt jedem Touristen gleich anhand der Ortsschilder auf. Es gibt in der autonomen italienischen Provinz Südtirol-Bozen aber noch eine dritte Sprache: das Ladinisch. Es ist die älteste lebendige Sprache in den Alpen und geht direkt auf das Latein zurück, das sich mit rätischen Elementen verbunden hat.

Das Ladinische ist in fünf Tälern der Dolomiten erhalten geblieben. Am bekanntesten ist das von der Brenner-Autobahn leicht erreichbare Grödnertal (ladinisch: Gherdëina), während etwa das Gadertal (Val Badia) lange weniger gut zugänglich war. Bis ins 20. Jahrhundert hinein war es im Winter sogar monatelang weitgehend von der Außenwelt abgeschnitten. Die Täler von Fassa, Buchenstein und Ampezzo öffnen sich nach Süden und gehören zur Provinz Belluno. Jedes Tal hat sein eigenes ladinisches Idiom…


Autor: Prof. Dr. Martin Dinges
 
Den vollständigen Artikel lesen Sie in DAMALS 10/2021
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