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Schwabenspott

Im Visier der Häme

Im Mittelalter wusste man nur Gutes von den Schwaben zu berichten: Furchtlos und treu seien sie. In der frühen Neuzeit bekam das Image Risse, nun machte man sich über sie lustig.

Der liebe Gott trifft einen Mann, der bitterlich weinend an der Straße sitzt und sich gar nicht trösten lassen will, auch nicht, als der liebe Gott sich zu erkennen gibt: ,Ihr könnt mir au nit helfe: i bin a Schwab!‘ Da hat sich der Herrgott umgedreht und hat auch geweint.“ Dieser Witz, der noch im frühen 20. Jahrhundert im Umlauf war, zeugt vom Ansehensverlust, den die Schwaben in den vorausgegangenen Jahrhunderten erlitten hatten.

Die Schwaben mussten in der Tat seit der frühen Neuzeit insbesondere in der deutschsprachigen Schwankliteratur als Witzfiguren herhalten. Schwänke sind scherzhafte, oft auch derbe, volkstümliche Erzählungen. Sie waren gerade im 16. Jahrhundert sehr beliebt, weshalb etwa der Tübinger Humanist Heinrich Bebel (1472 –1518) mit seinen „Libri facetiarum iucundissimi“ („Bücher lustiger Schwänke“, 1508 –1512) großen Erfolg hatte. Dank gedruckter und illustrierter Flugblätter konnte der Schwabenspott zu dieser Zeit außerdem einer breiten Bevölkerung zugänglich gemacht werden. …

Den vollständigen Artikel lesen Sie in DAMALS 10/2016.

Miriam Régerat

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