Interview „Kein Boden unter den Füßen“ - wissenschaft.de
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Interview

„Kein Boden unter den Füßen“

Auch über 70 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs lasten die oft schrecklichen Erlebnisse noch auf vielen Familien: Die Traumatisierung zahlreicher Kriegskinder ist an die Enkel weitergegeben worden. Warum das so ist und wie sich die Ängste auswirken, darüber sprach DAMALS-Chefredakteur Stefan Bergmann mit der Kölner Autorin Sabine Bode. Sie hat das Phänomen in mehreren Büchern beschrieben.

Sie beschäftigen sich seit vielen Jahren damit, was Menschen im Zweiten Weltkrieg erlebt haben. Wie und wann hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass viele Vertreter der Erlebnisgeneration durch die Kriegsereignisse traumatisiert waren?

Sabine Bode: Mein Hauptinteresse war nicht, was Menschen im Krieg erlebt haben – das wusste man ja schon weitgehend. Mir ging es eher darum, was die Folgen waren. Und das war ein Tabuthema. Die Kriegskinder selbst konnten dieses Thema nicht aufbringen; sie wollten es nicht, und sie wussten auch nicht, dass sie zum Teil traumatisiert waren. Sie hatten ihre Erlebnisse gut verdrängt oder auf Abstand gehalten, und generell herrschte die Annahme vor, im Gegensatz zu den Erwachsenen des Krieges seien die Kinder gut davongekommen. …

Den vollständigen Artikel lesen Sie in DAMALS 3/2017.

Zur Übersicht: Kinder im Zweiten Weltkrieg

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