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Können sie sich integrieren?

Im Heimatfilm der 1950er Jahre kam auch das Schicksal von Flüchtlingen und Vertriebenen auf die Leinwand.

Die Integration der enormen Anzahl von Vertriebenen und Flüchtlingen aus dem Osten stellte das Deutschland der Nachkriegszeit vor große Probleme. Die oft mittellosen Neuankömmlinge konkurrierten mit den Einheimischen um knappen Wohnraum und Arbeit. Sie wurden häufig ausgegrenzt. Wie wurde das Schicksal von Flüchtlingen und Vertriebenen in den Filmen der 1950er Jahre dargestellt, vor allem in den enorm erfolgreichen Heimatfilmen? Dieser Frage hat sich Verena Feistauer gewidmet.

Im Film „Grün ist die Heide“ von 1951 wurden zum ersten Mal die Themen Heimat und Vertreibung kombiniert. Den Kassenschlager mit dem Traumpaar Rudolf Prack und Sonja Ziemann sahen zwischen 1951 und 1959 rund 19 Millionen Kinobesucher; 1980 schauten sich 17,7 Millionen die Fernsehfassung an.

Im Mittelpunkt der Handlung stehen der aus dem Osten vertriebene Großgrundbesitzer Lüdersen (gespielt von Hans Stüwe) und seine Tochter Helga. Die Lebensverhältnisse der beiden – sie wohnen bei Verwandten auf einem Schloss und leiden offenbar keine materielle Not – entsprechen in keiner Weise den tatsächlichen, oft bedrückenden und konfliktreichen Lebensumständen der meisten Vertriebenen. …

Den voll­stän­di­gen Ar­ti­kel le­sen Sie in DA­MALS 02/2018.

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