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Die syrischen Säulensteher

Leidende aus eigenem Willen

Sie verbrachten einen Großteil ihres Lebens stehend auf einer Säule: die syrischen Styliten. Ziel dieser Radikalasketen war es, Jesus Christus in seinem Leiden nachzueifern.

Symeon, den Gewaltigen, das große Wunder des Erdkreises, kennen alle Untertanen des Römischen Reiches. Es haben ihn aber auch die Perser und Meder und Äthiopier kennengelernt, und selbst zu den Skythen, den Nomaden, ist sein Ruf gedrungen und hat dort sein mühevolles Tugendleben bekannt gemacht.“ Mit diesen Worten begann Theodoret (393 – um 460), der seit 423 als Bischof der nordsyrischen Kleinstadt Kyrrhos amtierte, das 26. Kapitel seiner Mönchsgeschichte („Historia religiosa“). In den 30 Kapiteln dieser Schrift stellt der gelehrte Theologe in Form von lebensnahen Biographien die unterschiedlichsten Formen von Askese und Mönchtum aus dem Osten des spätantiken Römischen Reiches vor. Theodoret widmete sich von Kapitel 20 an den in seinen Tagen noch lebenden Asketen. Unter diesen nimmt zweifellos Symeon der Ältere in mehrfacher Hinsicht eine Sonderstellung ein. Nicht nur war er der Erfinder einer der un‧gewöhnlichsten und umstrittensten Formen der Radikal‧askese in der frühen Kirche, der Styliten oder Säulensteher (griechisch: stylos = Säule). Er war auch, wie das Zitat Theodorets belegt, bereits zu Lebzeiten eine Art asketischer Superstar und im ganzen Römischen Reich bekannt.

Über Symeon den Älteren wissen wir erstaunlich viel. Neben dem Referat bei Theodoret – der Bischof besuchte Symeon mehrfach und war damit Augenzeuge – berichtet eine kurz nach dem Tod des heiligen Mannes im Jahr 460 als Lobrede (enkomion) verfasste syrische Lebensbeschreibung ebenso über ihn wie eine griechische Vita, die einem gewissen Antonius zugeschrieben wird und ausführlich den Tod und das Begräbnis Symeons schildert…

Den vollständigen Text lesen Sie in DAMALS 4/2016.

Prof. Dr. Josef Rist

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Tri|to|nus  〈m.; –; unz.; Mus.〉 aus drei ganzen Tönen bestehendes Intervall, übermäßige Quarte [lat., ”Dreiklang“]

Git|ter|strom  〈m. 1u; unz.; El.〉 durch das Gitter fließender Strom

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