Anzeige
Anzeige

Die Schriftstellerin George Sand

„Lieber sterben, als die Republik preiszugeben“

Sie nahm einen Männernamen an, kleidete sich wie ein Mann und schrieb vielen Frauen aus der Seele, die sich durch die gesellschaftlichen Normen eingeengt fühlten: die französische Schriftstellerin George Sand, eigentlich Aurore Dupin (1804–1876). Mit ihren Büchern wurde sie berühmt, aber ihre große Hoffnung – die Republik – sah sie scheitern.

Am 29. Januar 1852 empfing Louis-Napoléon Bonaparte die erfolgreiche Schriftstellerin George Sand. Der bisherige Präsident hatte gerade die Zweite Französische Republik durch einen Staatsstreich beendet und sich selbst als Kaiser Napoleon III. (bis 1870) installiert. George Sand war eine Gegnerin seiner Herrschaft. Es war dennoch Sand gewesen, die um das Treffen gebeten hatte. Zwar lösten sich all ihre politischen Träume mit dem Untergang der Republik endgültig in Luft auf, aber es gab für sie einen wichtigen Grund, sich nicht zurückzuziehen: Viele ihrer Freunde und Mitstreiter waren verhaftet worden. In vielen Fällen stand ihnen Deportation oder Hinrichtung bevor. Sand hatte eine einzige Bitte an den Sieger: Generalamnestie.

George Sand, Tochter eines Offiziers und einer Modistin, hatte politische Gewalt immer gefürchtet. Mitte der 1830er Jahre versuchte ihr damaliger Liebhaber Michel de Bourges (1797–1853), ihren schriftstellerischen Ruhm für die Propagierung seiner radikalen Ideen zu nutzen. Doch sie löste sich von ihm, als er erklärte, um Frankreich zu retten, müsse sich die Seine blutrot färben, der Palast in Schutt und Asche gelegt und ganz Paris zu Ackerland gemacht werden…


Autor: David Neuhäuser

Den vollständigen Artikel lesen Sie in DAMALS 03/2021

Anzeige
Anzeige

DAMALS | Aktuelles Heft

Bildband DAMALS Galerie

Der Podcast zur Geschichte.

Geschichten von Alexander dem Großen bis ins 21. Jahrhundert. 2x im Monat reden zwei Historiker über ein Thema aus der Geschichte. In Kooperation mit DAMALS – Das Magazin für Geschichte.

Hören Sie hier die aktuelle Episode:

Anzeige

Wissenschaftslexikon

Gru|be  〈f. 19〉 1 Vertiefung (in der Erde), Aushöhlung, großes Loch, auch ausgebaut für Asche, Dung u. Ä. (Jauche~, Sicker~) 2 Höhle, Bau von Tieren ... mehr

Pa|tho|psy|cho|lo|gie  〈f.; –; unz.; Med.〉 Lehre von den Krankheitserscheinungen im Seelenleben; Sy Psychopathologie ... mehr

…id  〈Nachsilbe; zur Bildung sächl. Subst.; n. 11; Chem.〉 (zur Bezeichnung von Verbindungen zwischen Elementen, Derivate der im Stamm genannten Verbindung od. Verbindungsgruppe), z. B. Chlorid, Nitrid, Glykosid

» im Lexikon stöbern
Anzeige
Anzeige