Zionismus und frühe Auswanderung „Man wird uns nicht in Ruhe lassen“ - wissenschaft.de
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Zionismus und frühe Auswanderung

„Man wird uns nicht in Ruhe lassen“

Seit Ende des 19. Jahrhunderts setzte sich bei Juden in West- und Osteuropa allmählich der Gedanke fest, dass es schlecht stand um ihre Chancen auf dauerhafte Integration. Vor diesem Hintergrund forderte der Journalist Theodor Herzl einen eigenen jüdischen Staat in Palästina.

Wir haben überall ehrlich versucht, in der uns umgebenden Volksgemeinschaft unterzugehen und nur den Glauben unserer Väter zu bewahren. Man läßt es nicht zu. Vergebens sind wir treue und an manchen Orten sogar überschwengliche Patrioten … Wenn man uns in Ruhe ließe. … Aber ich glaube, man wird uns nicht in Ruhe lassen.“ So schreibt der österreichisch-ungarische Schriftsteller und Publizist Theodor Herzl (1860 –1904) in seinem Werk „Der Judenstaat“ 1896. Herzl war einer der bekanntesten Wiener Journalisten, Redakteur der angesehenen „Neuen Freien Presse“ und Autor von Theaterstücken, die an den großen Wiener Bühnen zu sehen waren. Doch seit der Veröffentlichung dieser Schrift war seine Bühne die Weltpolitik. 1897 berief er den ersten Zionistenkongress ein und wurde damit der Begründer einer neuen politischen Bewegung, des Zionismus. …

Den voll­stän­di­gen Ar­ti­kel le­sen Sie in DA­MALS 11/2017.

Zur Übersicht: Juden in Palästina. Der Zionismus und die frühen Einwanderer.

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