Schwedisches "Volksheim" Markenzeichen Wohlfahrtsstaat - wissenschaft.de
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Schwedisches "Volksheim"

Markenzeichen Wohlfahrtsstaat

Die Anfänge des schwedischen Wohlfahrtsstaats liegen in den 1920er Jahren. Damals entwarf der Sozialdemokrat Per Albin Hansson die Idee des „Volksheims“. Diese Verknüpfung von linken Idealen und bürgerlichen Werten prägte Politik und Gesellschaft in Schweden bis in die 1980er Jahre.

Schweden war Anfang des 20. Jahrhunderts eine zerrissene Gesellschaft. Nach mehreren Hungersnöten im 19. Jahrhundert hatten viele Menschen das Land verlassen. Schweden war ausgezehrt. Gleichzeitig fanden gewaltige gesellschaftliche Umbruchprozesse statt: Die skandinavische Nation holte bei der Industrialisierung mit großer Geschwindigkeit auf, und breite Gesellschaftsschichten politisierten sich.

Gewerkschaften, Freikirchen und Abstinenzler halfen den Menschen zwischen den Weltkriegen bei der Suche nach politischer und sozialer Sicherheit. In diesen Volksbewegungen keimten Wünsche nach einer gesellschaftlichen Neuordnung auf. Die Ziele waren dabei weniger radikal als in anderen Ländern. Es überwog eine Sehnsucht nach Frieden, Wohlstand und Gemeinschaft…


Autorin: Dr. Valeska Henze

Den vollständigen Artikel lesen Sie in DAMALS 02/2020

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