Entschädigung für die Juden Milliarden gegen die Sprachlosigkeit - wissenschaft.de
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Entschädigung für die Juden

Milliarden gegen die Sprachlosigkeit

Mit dem Luxemburger Abkommen vom September 1952 gestand die Bundesrepublik den Juden Wiedergutmachung in Milliardenhöhe zu. Diese Form der Anerkennung der Schuld für deutsche Verbrechen legte zugleich die Grundlage für die Beziehungen zu Israel.

Am 10. September 1952 wurde in Luxemburg ein ungewöhnliches Vertragswerk unterzeichnet, das alle diplomatischen Routinen sprengte: Dort wurde versucht, die Folgen der Schoah, der systematischen Ermordung der europäischen Juden, in materielle Entschädigungsleistungen zu übersetzen. In betont distanzierter Atmosphäre unterzeichneten Bundeskanzler Konrad Adenauer und der israelische Außenminister Moshe Sharett an diesem Tag ein umfangreiches Vertragspaket. Auch Nahum Goldmann, Präsident der Jewish Claims Conference, signierte das Dokument, womit der 1951 gegründete Zusammenschluss von 23 jüdischen Organisationen aus aller Welt mit Sitz in New York gleichfalls einbezogen war.

Auf Reden, Händeschütteln oder andere höfliche Gesten wurde verzichtet. …

Den voll­stän­di­gen Ar­ti­kel le­sen Sie in DA­MALS 9/2017.

Zur Übersicht: Richard Löwenherz

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