Johannes Popitz Minister im Widerstand - wissenschaft.de
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Johannes Popitz

Minister im Widerstand

Kaum einer kennt ihn heute noch: Johannes Popitz (1884 –1945) war ein Spitzenbeamter der Weimarer Republik und im „Dritten Reich“ preußischer Finanzminister. Seit Ende 1938 konspirierte er aber auch gemeinsam mit anderen Konservativen gegen Hitler. Dieses doppelte Spiel verlor er – und zahlte dafür mit seinem Leben.

Ein Bürger im besten Sinn des Wortes, gebildet und kultiviert, gibt Popitz bis heute Rätsel auf. Wie konnte er den Nationalsozialisten über Jahre wertvolle Dienste leisten? War er ein Opportunist, der nur den eigenen Vorteil im Blick hatte? Und was bewog ihn dann, sein Leben zu riskieren? Bis heute fällt das Urteil über ihn gespalten aus.

Johannes Popitz wurde 1884 als Sohn eines Krankenhausapothekers in Leipzig geboren. Der Vater starb früh, so dass der Großvater in Dessau die Erziehung übernahm, in der Disziplin und Leistung großgeschrieben wurden. Popitz wurde ein hervorragender Schüler und Student. Beide juristischen Staatsexamina und die Promotion bestand er mit Auszeichnung. Es folgte eine rasche Karriere im Staatsdienst, erst in Preußen, seit 1918 dann im Deutschen Reich…


Autorin: Prof. Dr. Anne C. Nagel

Den vollständigen Artikel lesen Sie in DAMALS 03/2020

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