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Militärmusik in der frühen Neuzeit

Mit Pauken und Trompeten

Die Militärmusiker im 18. Jahrhundert waren zwar reguläre Soldaten, aber ihr Wert für die Truppe bestand darin, ihre Instrumente zum Einsatz zu bringen. Mit zackigen Märschen sollten sie den Kameraden Mut machen.

Seit 15 Uhr tobte am 19. August 1691 bei Slankamen (60 Kilometer nördwestlich von Belgrad) eine verheerende Schlacht zwischen den Heeren des osmanischen Sultans und des römisch-deutschen Kaisers. Es war eines der entscheidenden Gefechte des Großen Türkenkriegs (1683 –1699). Die osmanischen Kämpfer wurden auf dem Schlachtfeld unablässig von spielenden Musikern mit Dutzenden Trommeln, Trompeten und anderen Instrumenten angefeuert.

Nach anfänglichen Erfolgen der Osmanen brachen die kaiserlichen Soldaten unter dem Oberbefehl des Markgrafen Ludwig Wilhelm von Baden in die feindlichen Verschanzungen ein. Die Elitetruppen des Sultans, die Janitscharen, wehrten sich verzweifelt. Auf dem Höhepunkt des Kampfes bedrängten jedoch kaiserliche Soldaten den osmanischen Oberkommandierenden, den Großwesir Mustafa Köprülü. Sein Leben war in Gefahr. Die Janitscharenmusiker warfen ihre Instrumente weg und eilten ihrem Großwesir zur Hilfe. Die Musik verstummte. Das abrupte Ende der Musik wurde von den anderen Janitscharen als Signal für den Rückzug gedeutet, und der Rest ihrer Schlachtordnung zerfiel, sie flohen in Panik. Die Osmanen erlitten eine der schlimmsten Niederlagen ihrer Geschichte. Großwesir Köprülü wurde tödlich verwundet. …

Den vollständigen Artikel lesen Sie in DAMALS 9/2015.

Dr. Sascha Möbius

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