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Athletenkult im antiken Griechenland

Mit Schweiß zum Ruhm

Materiell gab es für die Athleten im antiken Griechenland meist wenig zu gewinnen. Ein Sieg bei den Olympischen Spielen brachte ihnen allerdings höchste Ehre ein. Dafür nahmen sie die Strapazen eines jahrelangen Trainings und die Gefahren des Wettkampfs auf sich.

Sportlicher Wettkampf war und ist in keiner Kultur eine Nebensache. Nirgendwo aber besaß er eine solch große Bedeutung wie im antiken Griechenland. Bei den Olympischen Spielen zu siegen galt den Griechen als das Höchste, was ein Mann erreichen konnte. Auch in Literatur und Kunst war der Sport omnipräsent: Einer der bedeutendsten Dichter der Antike, der Thebaner Pindar (522/518 – nach 446 v. Chr.), wurde in erster Linie durch seine Preislieder für siegreiche Athleten berühmt, der Reiseschriftsteller Pausanias beschrieb zwischen 160 und 180 n. Chr. die Siegerstatuen von Olympia in seinem Werk ausführlicher als jede andere Skulpturenreihe. Die besten Athleten waren Stars, sie genossen mannigfaltige Privilegien, saßen in den Theatern auf Ehrenplätzen und wurden in ihrer Heimatstadt von jedermann erkannt und bejubelt.

Die Geschichte der antiken Sportwettkämpfe umfasst ungefähr ein Jahrtausend. In Olympia wurden Festspiele, wie neuere archäologische Ausgrabungen zeigen konnten, seit ungefähr 700 v. Chr. ausgetragen – das häufig kolportierte Gründungsdatum 776 v. Chr. ist historisch nicht belegt. Im 6. Jahrhundert v. Chr. kamen drei weitere bedeutende Wettkämpfe hinzu: Die Pythischen Spiele in Delphi, die Isthmischen Spiele in Korinth und die Nemeischen Spiele in Nemea bei Argos. Gemeinsam mit den Olympischen Spielen bildeten sie eine Art antiken Grand Slam – es brachte besonderen Ruhm, bei allen diesen Wettkämpfen gesiegt zu haben. …

Den vollständigen Artikel finden Sie in DAMALS 05/2014.

Prof. Dr. Christian Mann

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