Die Verwendung des Lösegelds Mittelalterliches Konjunkturprogramm - wissenschaft.de
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Die Verwendung des Lösegelds

Mittelalterliches Konjunkturprogramm

Wofür setzten Kaiser und Herzog den Erlös aus der erfolgreichen Erpressung ein? Ein Teil des Geldes kam der Infrastruktur zugute, ein Teil floss in strategische Projekte.

Herrscher und Regierungen sind bekanntlich immer in Geldnöten. Das galt auch für Kaiser Heinrich VI. und Herzog Leopold V. Die Kreuzzüge waren zudem für alle Beteiligten überaus kostspielig gewesen. Die Ausrüstung der Ritter und Söldner und deren schwieriger Transport über das Mittelmeer, zumeist auf den Schiffen der Stadtrepubliken Genua und Venedig, kosteten Unsummen. Sondersteuern wie der sogenannte Saladin-Zehnte auf alle Einkünfte und beweglichen Vermögen, mit denen die Bevölkerung und die kirchlichen Einrichtungen belegt worden waren, hatten die Finanzlücken nicht stopfen können. Selbst für die normalen Regierungs- und Verwaltungsaufgaben fehlten schon seit langem überall die notwendigen Mittel. So war auch das große Lösegeld für die Freilassung Richard Löwenherz’ schnell verplant und ausgegeben. …

Den voll­stän­di­gen Ar­ti­kel le­sen Sie in DA­MALS 9/2017.

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