Gefangener des Kaisers Monarch als Faustpfand - wissenschaft.de
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Gefangener des Kaisers

Monarch als Faustpfand

Die Gefangennahme des englischen Königs nahe Wien Ende 1192 und seine Auslieferung an den Kaiser stellten einen Coup von seltener Kühnheit dar. Und das Lösegeld, das Richard zur Wiedererlangung seiner Freiheit aufbringen musste, war unerhört hoch.

Kidnapping gehört bei vielen Konflikten überall in der Welt offenbar zum politischen Geschäft – heute so wie vor 800 Jahren. Die gewaltsame Entführung prominenter Persönlichkeiten ist ein ebenso primitives wie wirkungsvolles Mittel, um politische Forderungen rigoros durchzusetzen oder ein Lösegeld für die Freilassung des Entführten zu erpressen. Doch die Gefangennahme des englischen Königs Richard Löwenherz bei der Rückkehr vom Dritten Kreuzzug war in ihrer Kühnheit und Skrupellosigkeit unerhört, ja einzigartig. Die Menschen in Europa, die davon hörten, waren verstört, denn in diesem spektakulären Fall war das Entführungsopfer nicht irgendwer, sondern der bewunderte Herrscher eines europäischen Reiches, der gesalbte und gekrönte Monarch eines führenden Landes der Christenheit, mehr noch: der Inspirator einer christlichen „Pilgerfahrt“ nach Palästina zur „Befreiung“ des Heiligen Grabes und Jerusalems von den Sarazenen.

Wie konnte das geschehen, wer hatte den frevlerischen Plan, den König zu entführen, überhaupt ausgeheckt, was waren die politischen Hintergründe? …

Den voll­stän­di­gen Ar­ti­kel le­sen Sie in DA­MALS 9/2017.

Zur Übersicht: Richard Löwenherz

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