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Das Nationalgetränk der Deutschen

Mythos „deutsches Bier“

Bereits der Römer Tacitus drückte den Germanen den Stempel „Biertrinker“ auf. Doch tatsächlich lagen Bier und Wein über Jahrhunderte in der Gunst der Deutschen gleichauf. Zum weltweit bekannten Qualitätsbegriff wurde „deutsches Bier“ erst im 19. Jahrhundert.

Als der Humanist und Bücherjäger Enoch von Ascoli im Auftrag des Papstes dem Abt des Klosters Hersfeld im Jahr 1455 ein altes Buch abkaufte, dürfte er kaum geahnt haben, welche Konsequenzen das haben sollte. Das Buch enthielt die „Germania – ein Büchlein über die Herkunft und Sitten der Germanen“ des römischen Geschichtsschreibers Tacitus (gest. nach 116). Darin entwirft der Römer ein fiktives Bild von den edlen Wilden jenseits des Rheins: abgehärtet, genügsam, treu und keusch. Sie hätten nur ein Laster: Sie tränken hemmungslos Tag und Nacht „eine Flüssigkeit aus Gerste oder Weizen, in gewissem Sinn vergleichbar mit Wein“.

Es dauerte einige Zeit, bis man in Deutschland die „Germania“ zur Kenntnis nahm, aber dann elektrisierte der Text die deutschen Humanisten und beeinflusste das Geschichtsbild, das diese im 16. Jahrhundert entwarfen. Laut Tacitus stammen die Germanen von dem legendären König Tuisco ab, einem Enkel Noahs. Tuiscos Nachfahre Gambrinus sei dann der erste Germane gewesen, der Bier braute. …

Den vollständigen Artikel lesen Sie in DAMALS 4/2016.

Prof. Dr. Franz Meussdoerffer

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Lau|ben|vo|gel  〈m. 5u; Zool.〉 Angehöriger einer Familie dohlengroßer, mit den Paradiesvögeln verwandter Singvögel, der zur Balz laubenähnliche Gänge baut: Ptilonorhynchidae

♦ in|stru|men|tie|ren  〈V. t.; hat; Mus.〉 eine Komposition ~ vom Entwurf einer Komposition die Stimmen sinnvoll auf die Orchesterinstrumente verteilen

♦ Die Buchstabenfolge in|stru… kann in Fremdwörtern auch ins|tru…, inst|ru… getrennt werden.

Herz|block  〈m.; –(e)s; unz.; Med.〉 Unterbrechung der Herztätigkeit infolge nicht vorhandener Abstimmung der Kontraktion von Herzkammer u. Vorhof

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