Die Kibbuzim Pioniere im Wüstensand - wissenschaft.de
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Die Kibbuzim

Pioniere im Wüstensand

Bäuerliche Kollektivsiedlungen, 1918 gerade mal 29, bildeten das Herzstück der jüdischen Landwirtschaft in Palästina. Mutige Männer und Frauen stellten sich beim Aufbau dieser Kibbuzim dem harten Alltag in der kargen Landschaft. Ideologische Differenzen führten zur Spaltung der Bewegung.

Die Anfänge der jüdischen genossenschaftlichen Bewegung gehen auf die frühen Jahre der zionistischen Einwanderung in die osmanische Provinz „Palästina“ zurück. In einem Klima nationaler Selbstfindung, aber auch antijüdischer Verfolgungen und von Pogromen begann eine kleine Minderheit russischer Juden, nicht nur national-jüdische Hoffnungen, sondern auch sozioökonomische Experimente zu entwickeln. Viele der jungen Flüchtlinge waren von sozialistischen Ideen inspiriert, aber gänzlich unerfahren in der Bewirtschaftung der kargen Böden Palästinas.

So arbeiteten sie zunächst in privatwirtschaftlich geführten Betrieben und Plantagen, die von jüdischen Philanthropen Westeuropas gegründet worden waren. Diese kauften arabischen Großgrundbesitzern wenig attraktive Dünen- oder Sumpfböden ab, um sie von eingewanderten Pionieren urbar machen zu lassen. Zwar missfiel den meisten Einwanderern diese Art von betreuter Kolonisation, doch die Landarbeiterjobs boten ihnen die einzige Chance, sich als Arbeiter und Bauern zu qualifizieren und zu bewähren – auch im Wettbewerb mit traditionell billigeren arabischen Arbeitskräften. …

Den voll­stän­di­gen Ar­ti­kel le­sen Sie in DA­MALS 11/2017.

Zur Übersicht: Juden in Palästina. Der Zionismus und die frühen Einwanderer.

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