Der thebanische Lyriker Pindar Poet der Sieger - wissenschaft.de
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Der thebanische Lyriker Pindar

Poet der Sieger

Er war ein gefeierter Dichter mit besten Beziehungen zu den Größen seiner Zeit: Pindar aus Theben (522 oder 518 – nach 446 v. Chr.). Doch der Ruhm hatte auch seine Schattenseiten.

Im Herbst des Jahres 335 v. Chr. kommt der junge makedonische König Alexander, von der Nachwelt „der Große“ genannt, nach Theben. Die Bewohner der griechischen Stadt erwartet ein hartes Strafgericht. Sie hatten den Wechsel auf dem makedonischen Thron – Alexander hatte gerade die Nachfolge seines ermordeten Vaters Philipp II. angetreten – zum Anlass genommen, sich von der
Herrschaft der Makedonen zu lösen. Und Alexander statuiert ein grausames Exempel: Die Stadt wird dem Erdboden gleichgemacht, die männliche Bevölkerung hingerichtet, der Rest in die Sklaverei verkauft. Nur ein einziges Haus bleibt verschont: Das Haus Pindars, so hatte der König verfügt, dürfe nicht angerührt werden, aus, wie es in den Quellen heißt, Respekt vor dem großen Dichter.

Nun wohnte der Dichter schon lange nicht mehr in diesem Haus. Zum Zeitpunkt der Zerstörung der Stadt war er bereits weit über 100 Jahre tot. Doch sein Ruhm war legendär und hatte seinen Tod überdauert. Pindar, so wusste auch Alexander der Große, war die Lichtgestalt der griechischen Lyrik…

Autor: Prof. Dr. Holger Sonnabend

Den vollständigen Artikel lesen Sie in DAMALS 06/2018.

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