Die Iran-Contra-Affäre Reagans verdeckter Waffendeal - wissenschaft.de
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Die Iran-Contra-Affäre

Reagans verdeckter Waffendeal

Waffenlieferungen an den verfeindeten Iran, um mit den Erlösen die antikommunistischen „Contra“-Rebellen in Mittelamerika zu finanzieren: Dieser illegale, von US-Präsident Ronald Reagan zu verantwortende Handel kam im November 1986 ans Licht.

Am 4. März 1987 präsentierte US-Präsident Ronald Reagan im Fernsehen der Öffentlichkeit nach monatelangen Vertuschungsversuchen sein offizielles Eingeständnis: Unter Umgehung des Kongresses und einschlägiger Verbote waren „Tow“-Panzerabwehr- und „Hawk“-Flugabwehrraketen an den seit der islamischen Revolution von 1979 mit den USA verfeindeten Iran verkauft worden. Wie sich seit November 1986 Schritt für Schritt herausgestellt hatte, gingen zwischen dem 20. August 1985 und dem 28. Oktober 1986 mittels einer Sondergenehmigung des Präsidenten mehr als 2700 Waffensysteme an das Mullah-Regime. Und die CIA hatte den geheimen Deal organisiert.

Die US-Regierung hatte einerseits gehofft, so wurde nun deutlich, damit US-amerikanische Geiseln, die von einer irannahen Gruppe im Libanon entführt worden waren, mit Hilfe Teherans zu befreien. Andererseits sollten die Gewinne aus dem Handel zur illegalen Finanzierung antikommunistischer Guerillas, der sogenannten Contras, in Mittelamerika verwendet werden. Sie führten dort mit US-Unterstützung einen Geheimkrieg gegen die linksgerichteten Sandinisten in Nicaragua. Dieses außenpolitische Projekt stand offiziell vor dem Aus, weil der US-Kongress schon zwischen 1982 und 1984 in den sogenannten Boland Amendments eine weitere Finanzierung untersagt hatte. Viel später wurde bekannt, dass dies alles zudem mit einem großangelegten Drogenschmuggel aus Mittelamerika in die USA verbunden war, der zusätzliches Kapital für die „Contras“ beschaffen sollte. …

Den vollständigen Artikel lesen Sie in DAMALS 11/2016.

Prof. Dr. Bernd Stöver

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