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Sklavenaufstand unter Spartacus

Rebellen ohne Plan

Fast drei Jahre lang hielt der Aufstand einer Gruppe Sklaven um den entflohenen Gladiator Spartacus das antike Rom in Atem. Kreuz und quer zogen die Aufständischen über die italienische Halbinsel und verbreiteten Angst und Schrecken unter den Bürgern Roms. Sie vermochten es jedoch nicht, eine langfristige Strategie zu entwickeln.

Ein Thraker und ehemaliger Soldat der römischen Hilfstruppen soll dieser Spartacus gewesen sein, ehe er als Sklave nach Italien gelangte und in die Gladiatorenschule des Gnaeus Cornelius Lentulus Vatia nach Capua verkauft wurde. Die Thraker, die aus dem heutigen Bulgarien stammten, galten als gute Kämpfer. Sogar ein bestimmter Typ Gladiator war nach ihnen benannt. Viel mehr ist über Spartacus als Person aber nicht bekannt. Weder ein Kampfrekord noch eine Beschreibung seines Äußeren oder gar seiner Persönlichkeit sind überliefert.

Erst mit dem Ausbruch von etwa 70 Kämpfern aus der Schule des Vatia im Jahr 73 v. Chr. tritt er als Persönlichkeit in die Geschichte ein. Allerdings lassen die Quellen auch für die folgenden Jahre vieles im Dunkeln, Zusammenhänge lassen sich oft nur erschließen. Völlig unklar ist, was die Gladiatoren bewog, mit Küchenmessern bewaffnet, wie Plutarch zu berichten weiß, aus der Schule des Vatia auszubrechen. War es die Grausamkeit ihres Herrn? War es die Furcht vor dem Kampf in der Arena? War es ein unbändiger Freiheitsdrang?…


Autor: Felix Melching

Den vollständigen Artikel lesen Sie in DAMALS 06/2022

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