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Hans-Fallada-Haus

Refugium eines Getriebenen

Im mecklenburgischen Ort Carwitz bei Feldberg lebte der Autor Hans Fallada (1893–1947) von 1933 bis 1944 mit seiner Familie. Die Jahre in dem Haus am See, heute ein Museum, waren produktiv und zum Teil glücklich – ein Segen für den von Drogensucht und psychischer Labilität Geplagten.

Hans Fallada, eigentlich Rudolf Ditzen, hatte mit dem Buch „Kleiner Mann – was nun“ 1932 einen Welterfolg gelandet. Mit den Einnahmen daraus konnte er sich den Wunsch nach einem eigenen Haus auf dem Land erfüllen. So kaufte er 1933 den kleinen Bauernhof am Ende des Dorfes. In den folgenden Jahren bauten er und seine Frau Anna (geb. Issel, genannt Suse) das Haus nach ihren Vorstellungen um. Fallada, der vor seiner Karriere als Schriftsteller Landwirtschaft gelernt hatte, legte auf dem Grundstück eine Obstwiese an und betätigte sich als Imker. Wenn er in kreativen Schüben seine Manuskripte schrieb, mussten die anderen Hausbewohner möglichst strikt Ruhe einhalten. Ansonsten war er oft für die Familie da – seine Kinder Ulrich (1930, genannt „Murkel“), Lore (1933, Spitzname „Mücke“) und Achim (1940) erlebten in Carwitz zunächst unbeschwerte Jahre…


Autor: Stefan Bergmann

Den vollständigen Artikel lesen Sie in DAMALS 01/2022

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♦ in|te|grie|ren  〈V. t.; hat〉 1 einbeziehen, zu einem Ganzen bilden, ergänzen, vervollständigen 2 in eine Gemeinschaft eingliedern, bestehende (gesellschaftl.) Unterschiede überwinden, ausgleichen ... mehr

Zwangs|den|ken  〈n.; –s; unz.; Psych.〉 zwanghaftes Denken (z. B. ständiges Grübeln, ununterbrochenes Fragen, bei jmdm., der an Zwangserscheinungen leidet)

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