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Forschung

Reise als Welterkenntnis

Der Arzt Hieronymus Münzer begab sich 1494/95 auf eine Fahrt durch Westeuropa. Der Nürnberger nahm die Fremde mit offenen Augen und Ohren wahr.

Wenn Hieronymus Münzer seinen Reisebericht, den er über seine Westeuropareise verfasste, mit den Worten beginnt: „Ich glaube mit Aristoteles, dass der Mensch die Intelligenz und eine natürliche Fähigkeit besitzt, sich der Suche nach der Wahrheit zu widmen“, dann entsprach dies humanistischen Gepflogenheiten. Der Autor, der aus Vorarlberg stammte und in Leipzig und Pavia studiert hatte, war schließlich als Nürnberger Arzt in die Wissensgesellschaft der Reichsstadt eingebunden.

Es gibt andere Reiseberichte des 15. Jahrhunderts, aber Münzers Itinerarium bietet besondere Auswertungsmöglichkeiten: Man kann Münzers Verwurzelung in der Nürnberger Wissens- und Wirtschaftsgesellschaft zu seinen Reisenotizen in Beziehung setzen…


Autor: Prof. Dr. Klaus Herbers

Den vollständigen Artikel lesen Sie in DAMALS 10/2021

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