Die Menschen und der religiöse Wandel Revolution des Alltags - wissenschaft.de
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Die Menschen und der religiöse Wandel

Revolution des Alltags

Die Reformation veränderte die Lebenswelt aller Stände nachhaltig: Der Adel gewann an Einfluss, viele Geistliche wurden arbeitslos, und die einfachen Menschen wurden zu mehr Eigenständigkeit ermuntert.

Die Frage, wie sich die Reformation auf den Alltag der Menschen des 16. Jahrhunderts ausgewirkt hat, ist für die unterschiedlichen sozialen Stände oder Großgruppen je spezifisch zu beantworten. Ein grundsätzliches Anliegen der Reformatoren, insbesondere Luthers, bestand freilich darin, diejenige „alte“ Ordnung wiederherzustellen, von der er voraussetzte, dass sie dem Willen Gottes entsprach. Diese ursprüngliche, in der Schöpfung angelegte Ordnung realisierte sich in drei Ständen: dem Lehrstand (status ecclesiasticus), dem Wehrstand (status politicus) und dem Nährstand (status oeconomicus).

Der erste Stand, repräsentiert durch die Geistlichen, hatte die Aufgabe, das Evangelium zu verkündigen und den Menschen das ewige Heil nahezubringen. Der aus den politischen Herrschaftsträgern gebildete zweite Stand der Schwertträger sollte die äußere, zeitliche Ordnung wahren – also die „Guten“ schützen und die „Bösen“ strafen. Dem dritten Stand, der die überwiegende Mehrheit der Gesellschaft (wie Bauern, Handwerker, Arbeiter, Kaufleute) umfasste, kam die Aufgabe zu, die materiellen Lebensgrundlagen zu sichern. …

Den vollständigen Artikel lesen Sie in DAMALS 12/2016.

Prof. Dr. Thomas Kaufmann

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